Titel: Bleichen der Wolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 210/Miszelle 6 (S. 156–157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj210/mi210mi02_6

Bleichen der Wolle.

Zum Bleichen der Wolle wird vorgeschlagen, auf je 100 Kil. derselben in einer hölzernen Kufe von hinreichender Größe 5 Kil. doppelt-schweflig saures Natron in Wasser aufzulösen und 2 Kil. Salzsäure hinzuzusetzen. In die nunmehr stark schweflige Säure haltende Flüssigkeit bringt man die vorher gewaschene Wolle und behandelt sie 5 bis 6 Stunden lang in dem Bade. Lose Wolle wird mit Krücken umgezogen, Wollengarn wird auf Stöcken in das Bad gebracht, wie zum Färben, und in gewöhnlicher Weise umgezogen. Die gebleichte Wolle kommt dann in das Blaubad, welches zugleich als Spülbad dienen kann. Man kann auch die Wolle mittelst einer Sprengmaschine oder ähnlichen Vorrichtung gleichmäßig mit der Auflösung des doppelt-schwefligsauren Natrons in 100 Liter Wasser einsprengen und dann |157| in ein Bad mit 2 Kil. Salzsäure bringen, welche nach jeder Operation eine ziemliche Quantität freier schwefliger Säure enthält. (Reimann's Färberzeitung, 1873 Nr. 31.)

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