Titel: Hartblei.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 210/Miszelle 5 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj210/mi210mi03_5

Hartblei.

Bekanntlich ist das Hartblei ein Gemenge, zusammengeschmolzen aus Blei und Bleiglanz (Schwefelblei). Auf andere Weise wird das Blei gehärtet durch Legiren |236| mit einigen Procenten von Antimonmetall. Eine neue Bereitungsweise von Hartblei, welche beide Methoden combinirt, besteht darin, daß man 5 Gewichtstheile Blei mit 1 Gewichtstheil Schwefelantimon (sogenanntem Antimonium crudum) zusammenschmilzt. Man erhält so einen hellen, harten Regulus, durch dessen beliebigen Zusatz zu gewöhnlichem Weichblei man alle Arten von Hartblei erzeugen kann.

Schmilzt man 2 Theile Bleiglätte mit 1 Theil Schwefelantimon zusammen, so erhält man unter Entwickelung von schwefliger Säure und Abfall einer neapelgelben, aus Bleioxyd und Antimonoxyd bestehenden Metallasche gleichfalls einen, dem oben erwähnten ähnlichen Regulus von Hartblei, der aus Schwefelblei und Antimonblei besteht. (polytechnisches Notizblatt, 1873 Nr. 16.)

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