Titel: Gewinnung des Zinnes aus Weißblechabfällen, nach Moulin und Dolé in Chauny.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1873, Band 210/Miszelle 12 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj210/mi210mi04_12
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Gewinnung des Zinnes aus Weißblechabfällen, nach Moulin und Dolé in Chauny.

Man behandelt die Weißblechabfälle mit Chlor, Königswasser oder flüssiger oder gasförmiger Salzsäure; letzteres Reagens gibt die besten Resultate. Man füllt kammerförmige Räume mit den Abfällen an, und zwar in der Art, daß das Gas zwischen allen Stücken circuliren kann, und läßt aus Kochsalz und Schwefelsäure bereitete Salzsäure eintreten. Das Eisen wird kaum angegriffen, so lange noch freies Zinn vorhanden ist, und man kann daher leicht den Punkt bestimmen, wo die Operation unterbrochen werden muß. Die Stücke werden mit wenig Wasser abgespült, und das Zinn aus der Lösung durch Eisen oder Zink niedergeschlagen; endlich wird es mit Wasser, verdünnter Schwefelsäure und von Neuem mit Wasser gewaschen, getrocknet und geschmolzen. (Französisches Patent vom 9. März 1872.) (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1873 S. 1138.)

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