Titel: Glasur für gewöhnliche Thongegenstände.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1874, Band 211/Miszelle 13 (S. 488)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj211/mi211mi06_13

Glasur für gewöhnliche Thongegenstände.

Nach einem dem Hrn. Constantin ertheilten französischen Patente erhält man diese Glasur durch Auftragen von Wasserglas (kieselsaurem Kali oder Natron) von 35° Baumé entweder allein oder mit Zusatz von 20 Proc. Mennige und 5 Proc. Kieselsäure. Die dicke Flüssigkeit wird mittelst eines Pinsels auf die halbgebrannten Gegenstände aufgetragen. Diese Glasur kann zum Glasiren von Statuetten oder anderen Verzierungsgegenständen angewendet werden; sie leistet auch vortreffliche Dienste als Glasur für gewöhnliche Töpferwaaren, denn sie ist, gut eingebrannt, ganz unschädlich, da sie durch saure und fette Flüssigkeiten nicht angegrissen wird. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1873 S. 1562.)

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