Titel: Elektrische Signale in Bergwerken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1874, Band 214 (S. 497)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj214/ar214mi06_07

Elektrische Signale in Bergwerken.

In der Ophir-Grube werden alle zwischen der Oberfläche und den verschiedenen Tiefen auszutauschenden Signale mittels Elektricität gegeben, und noch nie ist dabei ein Irrthum vorgekommen. Nach oben telegraphirt man durch Niederdrücken eines Knopfes und gibt dadurch einen Schlag auf der Glocke des Maschinenwärters über Tage, der Telegraphirende empfängt aber zugleich als Rückantwort auf jeden Schlag einen Schlag auf einer kleinen Glocke vor sich, was jedes Mißverständniß ausschließt. Bei Anwendung von Klingelseilen, in Tiefen von 500 oder 600 Meter, wird ein sehr kräftiger Zug am Seil erfordert, und dabei weiß doch der Signalisirende nicht, ob sein Signal wirklich erschienen ist. Außerdem hat D.H. Birdsall mit dem Fördergestell einen Draht verbunden, welcher sich beim Auf- und Niedergehen des Gestelles auf- und abwickelt; mittels dieses Drahtes kann man vom Gestell aus jederzeit telegraphiren. Ein anderer Telegraph ruft den Schachtmeister nach oben und läßt zu diesem Behufe in allen Tiefen zugleich die Signale ertönen. Mittels desselben Telegraphen kann das sofortige Emporschicken des Fördergestelles befohlen werden. (Virginia Enterprise durch Engineering and Mining Journal; November 1874 S. 310).

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