Titel: Nachweis von Arsenik.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1874, Band 214 (S. 500)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj214/ar214mi06_13

Nachweis von Arsenik.

Mayençon und Bergeret schlagen zum Nachweise von Arsenik folgendes Verfahren vor. Man entwickelt in einer kleinen Flasche reines Wasserstoffgas mittels Zink und verdünnter Schwefelsäure, fügt die zu untersuchende Flüssigkeit hinzu, verstopft den Hals der Flasche mit einem Pfropfen aus Watte und legt auf diesen ein mit Quecksilberchloridlösung befeuchtetes Papier. Der entwickelte Arsenwasserstoff wird nach folgender Gleichung zerlegt

6 HgCl₂ + 2 AsH₃ = 2 As + 3 Hg₂Cl₂ + 6 HCl

und das frei gewordene Arsenik bringt auf dem Papier einen citronengelben bis hell gelbbraunen Flecken hervor.

Antimon gibt unter denselben Umständen graubraune Flecken, welche nicht mit den Arsenikflecken zu verwechseln sind. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1874 S. 1444.)

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