Titel: Imprägniren der Sandsteine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 89)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi01_01

Imprägniren der Sandsteine.

Lewin imprägnirt die Sandsteine aus seinen großen Steinbrüchen Saxonia in Neundorf bei Pirna mit einer Lösung von schwefelsaurer Thonerde und dann mit Wasserglaslösung. Den imprägnirten Stein kann man Poliren und ihm ein marmorähnliches Aussehen ertheilen. Er widersteht dem Feuer und der Luft und eignet sich vorzüglich für Wasserbauten. Für Treppenstufen wird er den unansehnlichen rohen Sandstein, wie auch durch seine Dauerhaftigkeit den Marmor ersetzen. Durch Behandeln des imprägnirten Sandsteines bei hohen Temperaturen erhält er eine Art Verglasung, welcher man jede beliebige Färbung ertheilen kann. (Polytechnisches Notizblatt, 1874 S. 353.)

r.

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