Titel: Vergolden von Glas; von Schwarzenbach.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 92–93)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi01_06

Vergolden von Glas; von Schwarzenbach.

Von allen Beimengungen freies Goldchlorid wird in kochendem Wasser gelöst, die Lösung filtrirt, das Filtrat so weit verdünnt, daß 200 K. C. Flüssigkeit 1 Gran (0,0648 Gramm) metallisches Gold enthält, und sodann mit Natronlauge alkalisch gemacht.

Das Reductionsmittel ist mit Grubengas gesättigter Weingeist, den man nach der Sättigung mit dem eigenen Volumen Wasser verdünnt. Von dieser Flüssigkeit werden 25 K. C. der alkalischen Goldchloridlösung zugesetzt, und diese Mischung wird zwischen die (vorher wohl gereinigte) zu vergoldende Platte und eine unter diese in |93| einer Entfernung von 3 Millim. gelegte Glasscheibe gegossen. Nach zwei bis drei Stunden Ruhe ist die Vergoldung bewerkstelligt; man entfernt die Platte und wäscht sie. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1874 S. 1466).

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