Titel: Drahtziehen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi01_09

Drahtziehen.

In der Drahtzieherei glüht man dickere Drähte, bevor sie weiter ausgezogen werden, aus, um ihnen die nöthige Dehnbarkeit zu geben, und reinigt sie sodann mit verdünnter Schwefelsäure. Dabei kommt es häufig vor, daß die Drähte ganz brüchig werden; sie enthalten alsdann, wie D. Sevoz beobachtet, eine gewisse Menge eines brennbaren Gases (Kohlenoxyd oder Wasserstoff?) eingeschlossen, welches sich entwickelt, sobald man den Draht durchbricht und das Ende in Wasser taucht. Läßt man solche Drähte während 8 Tagen an der Luft liegen, so verlieren sie das eingeschlossene Gas und sind alsdann wieder dehnbar geworden. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1874 S. 1644.)

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