Titel: Verfälschung des Leinöles mit Leberthran.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 284)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi03_09

Verfälschung des Leinöles mit Leberthran.

Nach einer Mittheilung der Pharmaceutischen Zeitung soll diese Verfälschung in neuerer Zeit häufig vorkommen. Zur Erkennung derselben werden 10 G. Th. des Oeles mit 3 G. Th. käuflicher Salpetersäure in einem Glascylinder durch Umrühren mit einem Glasstäbchen gemischt und hingestellt, bis die Oel- und Säureschicht sich von einander getrennt haben. Enthielt das Leinöl Leberthran, so nimmt die Oelschicht eine dunkelbraune bis schwärzliche Farbe an, und die Säure wird orangegelb bis gelbbraun, während reines Oel durch diese Behandlung anfangs wassergrün, später schmutzig gelbgrün wird, und die Säure eine mehr hellgelbe Farbe annimmt.

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