Titel: Zur Holzconservirung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 286–287)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi03_16
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Zur Holzconservirung.

M. Paulet beschreibt die Veränderungen, welche mit Kupfervitriol injicirte Eisenbahnschwellen nach 10 bis 12jährigem Liegen erlitten. Die Schwellen sind gewöhnlich kupferfrei, da dieses Metall nach und nach durch die kohlensäurehaltigen Wässer fortgeführt worden; dagegen enthalten sie viel kohlensauren Kalk und ziemlich beträchtliche Mengen Eisen in unlöslicher Form. Die Veränderungen sind sehr bedeutend an den Stellen, wo die Schienen aufgelegen haben; das Holz hat hier bis zu einer ziemlich großen Tiefe eine braune Farbe angenommen und ist ganz morsch geworden. Seine Dichte ist auf 0,38 gesunken. Es enthält Stickstoff und bedeutende Mengen Eisen und Calciumcarbonat und löst sich in Kalilauge auf. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1875. S. 73.)

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