Titel: Glycerin zum Brennen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 287)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi03_18

Glycerin zum Brennen.

Nach E. Schering (Pharmaceutische Zeitung) kann zur Verbrennung des Glycerins jede Lampe benützt werden, bei welcher die Flamme sich unmittelbar über dem Niveau des Brennstoffes befindet (Berzelius-Lampe); ein mehr hervorragender Docht kann wegen der sehr dicken Consistenz des Glycerins nicht zum constanten Brennen gebracht werden. Da die Flamme des Glycerins gleich der des Alkoholes nur wenig gefärbt ist und da ersteres in viel höherem Maße geeignet ist, als Lösungsmittel für Salze zu dienen, so hat Schering Versuche über Flammenfärbungen durch verschiedene Körper angestellt. Die Resultate waren vollkommen befriedigend. Weitere Untersuchungen, das Glycerin durch Zusatz kohlenstoffreicher Körper als Leuchtmaterial verwendbar zu machen, sowie solche über die Heizkraft desselben hält der Verf. für wichtig und interessant. Der billige Preis des Glycerins und die Eigenschaft desselben, erst bei hoher Temperatur sich zu verflüchtigen, also ungefährlich zu sein, sind Vorzüge, welche seine Anwendung zu dem angedeuteten Zwecke wünschenswerth machen. (Vergl. 1875 215 96.)

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