Titel: Transparente Manometer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 377–378)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi04_04

Transparente Manometer.

Statt der bisher üblichen Art der Beleuchtung des Manometers mittels separater seitlicher Lampe hatte in Wien 1873 die Firma Schäffer und Budenberg ein Manometer nach E. Rau's Patent ausgestellt, welches hinter dem durchscheinenden Zifferblatt und dem Mechanismus eines gewöhnlichen Federmanometers in der verlängerten Kapsel eine seitlich einführbare Oellampe hatte. (Vergl. Novelly's officiellen Bericht über Kesselarmaturen und Schmiervorrichtungen; Wien 1874.) Da hier der Zeiger keinen Schatten wirft und das Zifferblatt gleichmäßig beleuchtet ist, so ist letzteres deutlicher lesbar als bei seitlicher Beleuchtung. Das Zifferblatt aus matt geschliffenem Glas ist auch bei Tag auf größere Entfernung sehr deutlich sichtbar.

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Obige Einrichtung zeigte aber den Nachtheil, daß das Manometer verrußt und der empfindliche Mechanismus durch die Wärme leidet. Dieselbe wurde daher kürzlich von Schäffer und Budenberg dahin abgeändert, daß das Manometer auch auf der Rückseite eine durchscheinenende Glasplatte erhält und hinter derselben, also außerhalb des Apparates, die Lampe aufgestellt wird.

J.

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