Titel: Neue Methode der maßanalytischen Zinkbestimmung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 382–383)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi04_11

Neue Methode der maßanalytischen Zinkbestimmung.

Bekanntlich ist die maßanalytische Bestimmung des Zinks mit Schwefelnatrium von Schaffner, modificirt von Künzel (Journal für praktische Chemie, Bd. 88 |383| S. 488) bei Gegenwart von Thonerde und Mangan unbrauchbar, und die Methode von Mohr (1858 148 115) mit Ferridcyankalium und Jodkalium für Mangan haltiges Zink nicht anzuwenden.

L. Fahlberg (Zeitschrift für analytische Chemie, 1874 S. 379) empfiehlt nun, die salzsaure Zinklösung mit einer bekannten Lösung von Ferrocyankalium zu versetzen, bis ein Tropfen mit Uransalz auf einem Porzellanschälchen eine braune Färbung zeigt. Da Ferrocyanmangan in Salzsäure löslich ist, Thonerde durch Ferrocyankalium ebenfalls nicht gefällt wird, so scheidet sich nur Ferrocyanzink aus. Zur Bestimmung des Zinks in den Harzer Erzen löst Verf. in Salpetersäure und Salzsäure, fällt mit Schwefelwasserstoff, oxydirt das Filtrat mit Salpetersäure, fällt das Eisen mit Ammoniak, versetzt mit Salzsäure und titrirt das Zink mittels Ferrocyankalium; Mangan hindert hierbei nicht. Bei einiger Vorsicht läßt sich ein Ueberschuß von wenigen Tropfen Ferrocyankalium mittels Uranlösung auffinden, so daß das Verfahren genaue Resultate gibt.

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