Titel: Darstellung von Aetznatron.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 474–475)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi05_12

Darstellung von Aetznatron.

Nach Arrott's englischem Patent (datirt vom 27. Juni 1873) wird Kochsalz mit Eisenphosphat unter Einleiten von Dampf in geschlossenen Oefen auf starke Rothglut erhitzt. Die entweichende Salzsäure wird in üblicher Weise gesammelt; der aus phosphorsaurem Natron und Eisenoxyd bestehende Rückstand wird ausgelaugt und aus der decantirten, klaren Lauge Aetznatron mittels Kalk abgeschieden.

Das Eisenoxyd wird in Salzsäure gelöst, und in die Lösung trägt man als Nebenproduct erhaltenen phosphorsauren Kalk ein, wodurch wieder Eisenphosphat gewonnen wird. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1875 S. 180.)

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Um Aetznatron zu entschwefeln, hängt man nach dem englischen Patent (3. Nov. 1873) von Smith in die Lösung Streifen von metallischem Zink und zieht nach einiger Zeit die klare Flüssigkeit von dem gefällten Schwefelzink ab.

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