Titel: Verwendung von Schienenenden im Hohofen; von Heyrowsky.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 215 (S. 564)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj215/ar215mi06_06

Verwendung von Schienenenden im Hohofen; von Heyrowsky.

Was das Verwenden von Schienenenden, Abfallstahl, beim Bessemern anlangt, so gibt es dafür verschiedene Methoden; es ist anerkannt, daß man 20 bis 25 Proc. ohne Anstand in die Bessemerretorte eintragen kann.

Eine andere unseres Erachtens neue Verwendung wurde neuerer Zeit im Zeltweger-Hohofen erzielt, welche, da Zeltweg große Bestände von Schienenenden besitzt, für dieses Werk von großer Bedeutung ist. Die Erzeugung im Hohofen hatte bisher 4600 Ctr. graues Bessemerroheisen pr. Woche betragen, jetzt ist dieselbe auf 5400 Ctr. pr. Woche gestiegen. Es entspricht diese Differenz von 800 Ctr. gerade dem Quantum der verwendeten Schienenenden. Ebenso könnte man anstatt der Schienenenden graues und selbst weißes Roheisen aufgeben, ohne die ökonomischen Resultate des Hohofens herabzusetzen. (Berg- und hüttenmännisches Jahrbuch 1874 S. 437.)

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