Titel: Zur Kenntniß des Hartglases.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 218/Miszelle 7 (S. 181)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj218/mi218mi02_7

Zur Kenntniß des Hartglases.

Luynes und Feil bestätigen, daß das Zerbrechen von Blöcken und Scheiben des gehärteten Glases, so verschieden sie auch in der Form und Größe sein mögen, Analogien mit dem Zerbrechen der Glasthränen zeigt (vergl. 1875 216 75).

Im Allgemeinen gelingt es nicht Hartglas mit Säge, Bohrer oder Feile zu bearbeiten, ohne daß es nach Art der Glasthränen zerspringt. Eine Scheibe kann jedoch in ihrem Mittelpunkte durchbohrt werden, ohne zu zerbrechen; sie zerspringt dagegen, wenn man sie an irgend einem anderen Punkte durchbohrt. Eine gehärtete quadratische Spiegelscheibe von Saint-Gobain zeigt im polarisirten Lichte ein schwarzes Kreuz, dessen Arme parallel den Seiten des Quadrates sind. Nach diesen Richtungen kann die Platte zersägt werden, ohne zu zerspringen; außerhalb dieser Linien gelingt es jedoch nicht, dieselbe ohne Bruch zu zersägen oder zu durchbohren. (Nach den Comptes rendus, 1875 t. 81 p. 341.)

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