Titel: Zur Industrie der Edelmetalle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 218/Miszelle 14 (S. 376)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj218/mi218mi04_14

Zur Industrie der Edelmetalle.

Die Scheidung der alten Thaler ist von der deutschen Gold- und Silberscheideanstalt in Frankfurt a. M. übernommen. Es werden davon jede Woche 200000 Stück verarbeitet, was einem Quantum von jährlich 200000k Silber von 75 Proc. Gehalt oder 150000k Feinsilber entspricht. Hierbei erhält die Scheideanstalt ca. 4000 Ctr. Kupfervitriol und ca. 6000 Ctr. Eisenvitriol als Nebenproducte. An Private wurden im J. 1873 ca. 47500k Feinsilber, ca. 1600k Feingold, ca. 6000k Höllenstein verkauft. – Beiläufig wird mitgetheilt, daß aus dem Gold der genannten Anstalt nicht unbedeutende Mengen von Platinmetallen abgeschieden werden; darunter auch das wegen seines merkwürdigen Verhaltens zum Wasserstoff in letzter Zeit vielgenannte Palladium. Von diesem kostbaren Metall haben sich in der Scheideanstalt allmälig einige Kilogramm angesammelt, welche freilich noch des Absatzes harren. (Industrieblätter, 1875 S. 386.)

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