Titel: Erichton und Craig's hörbares Signal für Eisenbahnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1875, Band 218/Miszelle 7 (S. 461)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj218/mi218mi05_7

Erichton und Craig's hörbares Signal für Eisenbahnen.

Bei jedem Distanzsignale ist neben den Schienen ein mit einem Gegengewichte versehener Arm angebracht, welcher, so lange das Signal auf „Gefahr“ steht, so nahe an die Schiene herantritt, daß ein an der Maschine befestigter Holzstab an ihm abbrechen muß, wenn der Führer an dem Signale vorbeifährt. Der Holzstab befindet sich an dem unteren Ende einer in einer aufrechtstehenden Röhre befindlichen Stange und ruht auf einem Träger; sobald daher der Holzstab zerbricht, senkt sich jene Stange und in Folge dessen ertönt die Dampfpfeife. Will aber der Führer an dem „Gefahr“-Signal vorbeifahren, so braucht er nur jene Stange zu heben, bis der Holzstab über den Arm hinaufgehoben ist; dabei ertönt aber die Dampfpfeife ebenfalls, was besonders verhüten soll, daß der Führer den Stab dauernd in der gehobenen Stellung läßt. Die Holzstäbe werden den Führern zu verhältnißmäßig hohen Preisen geliefert, damit die Führer um so mehr zur Aufmerksamkeit genöthigt werden. Um die Benützung nachgemachter Stäbe auszuschließen, sollen dieselben an ihrer schwachen Stelle gezeichnet, etwa mit einem Siegel versehen werden. (Engineer, Juli 1875 S. 76.)

E–e.

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