Titel: Tanninbestimmung von Barbieri.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 219/Miszelle 9 (S. 471)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj219/mi219mi05_9

Tanninbestimmung von Barbieri.

Barbieri hat die Methode von Carpeni (vgl. 1875 216 452) einer Prüfung unterzogen und dieselbe wegen ungenügender Constanz der Resultate in folgender Weise modificirt.

Tanninlösung wird mit Ueberschuß von ammoniakalischem Zinkacetat versetzt. Man erhitzt die Flüssigkeit sammt dem entstandenen Niederschlage zum Kochen und dampft sie auf ungefähr ein Drittel ein. Nach dem Erkalten wird filtrirt, der Niederschlag mit heißem Wasser ausgewaschen und in verdünnter Schwefelsäure gelöst. Von etwa vorhandenen unlöslichen Körpern durch ein Filter getrennt, wird das Filtrat nun mit Chamäleon titrirt. Bleibt der Gerbsäureniederschlag am Glase haften, so wäscht man ihn durch Decantation aus und führt die Lösung mit Schwefelsäure im Fällungsgefäße aus.

Die Resultate stimmen gut. Kastanienextract gab behandelt nach der Methode

von Hammer 48,9 Proc. Tannin,
nach Barbieri 49,6 „ „

(Nach den Berichten der deutschen chemischen Gesellschaft, 1876 S. 78).

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