Titel: Fumée's Kesseleinmauerung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 220 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj220/ar220097

 Fumée's Kesseleinmauerung.

Mit einer Abbildung.

Die Reinheit der Heizflächen ist ein maßgebender Factor der Brennmaterial-Oekonomie für Dampfkesselanlagen. Die Innenreinigung wird gewöhnlich sorgsamer durchgeführt als die Außenreinigung. Diese ist meist schwierig und auch in der Controle wegen des unbequemen Befahrens der Züge beschwerlich. Ingenieur G. Fumée in Samanud (Egypten) hat daher eine Einmauerung ausgeführt, bei welcher der obere Schluß der Züge durch etwa 7mm starke Eisenblechplatten a hergestellt wird. |398| Diese liegen einerseits auf dem stufenförmigen Ansatz des Mauerwerkes, anderseits am Kessel und sind mit Sand bedeckt.

Textabbildung Bd. 220, S. 398

Mag man auch fürchten, daß diese Blechplatten bald durchbrennen, so verdient doch die hier angeregte Idee, Kesseleinmauerungen so anzuordnen, daß man die Heizflächen auch von außen auf bequeme Weise reinigen oder deren Reinigung wenigstens leicht controliren kann, allgemeine Beachtung.

Alle der Abkühlung ausgesetzten Kesselflächen verkleidet, nebenbei bemerkt, Fumée mit einem Gemisch von Nilschlamm und Pferdemist.

L.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: