Titel: Croßley, Hanson und Hick's Patent Wasserstandsgläser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 220/Miszelle 4 (S. 92)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj220/mi220mi01_4

Croßley, Hanson und Hick's Patent Wasserstandsgläser.

Ein bekannter Uebelstand unserer gewöhnlichen Wasserstandsgläser besteht darin, daß in Folge des Durchscheinens der dunklen Kesselwand der Wasserstand nur undeutlich erkannt werden kann, und daß es besonders fast unmöglich ist, zu unterscheiden, ob das Glas ganz voll oder ganz leer ist. Wenn wir nun auch nicht die Ansicht der Erfinder theilen, daß dieser Mangel die meisten Kesselexplosionen verschuldet haben soll, so besitzt doch ihr neues Wasserstandsglas Interesse genug, um den Kesselbesitzern einen Versuch mit demselben zu empfehlen.

Das Glas, welches im übrigen in den Dimensionen der gewöhnlichen Wasserstandsgläser gehalten ist, besitzt an seiner hintern, dem Kessel zuzuwendenden Hälfte einen weißen Emailüberzug, welcher das Licht reflectirt, bei mittlerm Wasserstand die Trennungsfläche hell beleuchtet und den vollen Wasserstand von dem niedersten Wasserstand durch die verschiedene Lichtbrechung des gefüllten oder geleerten Glases deutlich unterscheidet.

Auf diese Weise kann man sich auch schon aus größerer Distanz von dem richtigen Betrieb eines Dampfkessels überzeugen.

R.

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