Titel: Anwendung comprimirter Luft, als Mittel, die Explosionen schlagender Wetter zu verhüten; von Buisson.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 220/Miszelle 5 (S. 476–477)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj220/mi220mi05_5

Anwendung comprimirter Luft, als Mittel, die Explosionen schlagender Wetter zu verhüten; von Buisson.

Zur Verhütung der Explosionen schlagender Wetter, deren Opfer sich jedes Jahr nach Tausenden berechnen, und im Interesse des Gesundheitszustandes der Grubenarbeiter überhaupt, macht Buisson (Comptes rendus, 1876 t. 82 p. 504) den Vorschlag, statt der gebräuchlichen Ventilationsvorrichtungen, welche von Außen frische Luft durch die Stollenmündungen ins Innere führen und die tödtlichen Gase verdrängen, |477| Röhrenleitungen einzuführen, durch welche reine comprimirte Luft direct bis an die entlegensten Stellen der Grube gedrückt wird. Diese Luft würde durch Hähne, welche an den Enden des in die verschiedenen Gänge sich verzweigenden Röhrensystems angeordnet sind, entweichen und die mehr oder weniger verdorbene Grubenluft zu den Luftschächten hinausdrängen. Eine solche Anordnung würde zugleich den Zweck erfüllen, die der Gesundheit nicht zuträgliche hohe Temperatur der Grubenluft in erfrischender Weise abzukühlen.

P.

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