Titel: Ile's Differential-Compaß.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 220/Miszelle 7 (S. 563–564)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj220/mi220mi06_7

Ile's Differential-Compaß.

Derselbe enthält zwei Nadeln, welche über einander in so großer Entfernung von einander in gewöhnlicher Weise aufgehängt sind, daß sie sich nicht gegenseitig influenziren. Jede Nadel besteht aus einem Zeiger aus nicht magnetischem Stoffe (am besten Aluminium) von 152mm Länge und 20mm Breite und einer großen Anzahl darauf befestigter kleiner Stahlmagnete von 20mm Länge, deren befreundete Pole nach derselben Richtung liegen. Bei der obern Nadel liegt der Zeiger parallel, bei der untern gekreuzt zu den Magneten. Ist also keine örtliche Anziehung vorhanden, so stehen die Zeiger rechtwinklig zu einander; bei örtlicher Anziehung machen sie einen spitzen Winkel mit einander, da die Ablenkung jeder Nadel von der Lage und Stärke der örtlichen Anziehung abhängig ist.

Die Ausgleichung einer solchen örtlichen Ablenkung und die Wiederherstellung richtiger Ablesung führt man mittels der abstoßenden Wirkung eines großen Magnetstabes herbei, dessen Richtung man jedoch mit der Richtung der störenden Ursache zusammenfallen lassen muß, weil man nur so richtige Ablesungen erhält. Die Richtung |564| der störenden Ursache bestimmt man mit Hilfe einer kleinen, dem Compaß beigegebenen Tafel. (Nach dem Journal of the Franklin Institute, 1876 S. 149.)

E—e.

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