Titel: Sprengmittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 221/Miszelle 11 (S. 94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj221/mi221mi01_11

Sprengmittel.

Man erhitzt das Gemisch:

Salpetrigsaures Kali (Natron oder Kalk) 50–64 Th.
Schwefel 13–16
Ausgenützte Gerberlohe 14–16
Ruß, Lampenschwärze u. dgl. 9–18
Eisenvitriol 4– 5

mit einer entsprechenden Menge Wasser auf 110 bis 120°, läßt abkühlen, trocknet die festgewordene Masse und bringt sie in Form von Ziegeln etc. Die Patentinhaber Cahuc und Soulages nennen dieses Sprengmittel Carboazotine.“

Nach dem englischen Patent von Faure und Trench wird ein Gemenge von 1 Th. Holzkohle, 16 Th. Bariumnitrat und 1 Th. Nitrocellulose mit etwas Wasser zu Brei angemacht, in Scheiben geformt und getrocknet. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1876 S. 650.)

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