Titel: Färben von Nahrungs- und Genußmitteln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 221/Miszelle 16 (S. 190–191)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj221/mi221mi02_16

Färben von Nahrungs- und Genußmitteln.

Die Pariser Polizeibehörde hat zum Färben von Nahrungs- und Genußmitteln die ausschließliche Verwendung nachstehender Stoffe vorgeschrieben.

Blau: Indigo und dessen Derivate, Berlinerblau.

Roth: Cochenille, Carmin, Carminlack, Brasilholzlack, Orseille.

Gelb: Safran, Avignon-Gelbbeeren, Persische Gelbbeeren, Quercitron, Gelbholz, Curcuma.

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Grün: Gemisch von Campechenholz und Berlinerblau.

Violett: Gemisch von Berlinerblau und Carmin.

Verboten sind Kupferoxyd, Kupferlasur, Bleioxyd, Zinnober, Chromgelb, Gummigutt, Scheel'sches und Schweinfurter Grün und Bleiweiß.

Zum Färben von Getränken wird empfohlen für den Curaçao Campechenholz, für Absinth lösliches Indigoblau mit Safran, für blaue Flüssigkeiten lösliches Indigoblau, Berlinerblau und Ultramarin. (Vgl. auch Ballo 1874 213 443.)

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