Titel: Renesson's elektromagnetische Außergangsetzung von Dampfmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 221/Miszelle 1 (S. 282)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj221/mi221mi03_1

Renesson's elektromagnetische Außergangsetzung von Dampfmaschinen.

Der Tuchfabrikant Renesson Fils in Sedan hat 1875 an seiner 25e-Dampfmaschine auf dem Schieberkasten einen Ventilhahn angebracht und auf der Achse desselben ein Rädchen, worauf sich die Schnur eines Gewichtes auf und ab wickelt, welches beständig die Schnur abzurollen und so den Hahn zu schließen strebt, daran aber durch einen mittels eines Riegels gehemmten Zahn an jenem Rädchen verhindert wird, bis der Riegel durch elektromagnetische Anziehung zur Seite bewegt wird. Dazu dient ein in irgend welcher Entfernung von der Maschine geschlossener (besser wohl, weil zuverlässiger, ein unterbrochener) Strom. Bei Prüfung des Apparates durch eine Commission machte das Triebrad nicht mehr als 1 1/4 bis 1 1/2 Umläufe nach der Stromgebung. (Nach dem deutschen Wollengewebe, 1876 S. 550.)

E–e.

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