Titel: Hartgußwalzen von F. Brissot.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 221/Miszelle 5 (S. 484)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj221/mi221mi05_5

Hartgußwalzen von F. Brissot.

Im J. 1868 hat Guenuier-Lauriac in Creusot für Hartgußwalzen ein Verfahren angegeben, nach welchem er zuerst in der Form eine dünne Cylinderschicht von weißem Eisen gießt, dann nach entsprechender Veränderung der Gußform dieselbe mit möglichst heißem grauem Eisen ausgießt, mit welchem die äußere dünne weiße Schicht sich völlig verbindet (Kerpely's Bericht, 1868 S. 156).

Analog aber in umgekehrter Aufeinanderfolge stellt F. Brissot (Moniteur industriel belge, Juni 1876 S. 280) seine Hartgußwalzen her. Zapfen und der entsprechende Walzenmitteltheil werden mit grauem Eisen in einer dünnen Coquille gegossen (um Härtung zu vermeiden), dieses Gußstück noch rothwarm als Kern in eine zweite stärkere, aber mit einer dünnen Schicht Masse ausgekleidete Coquille eingesteckt und dieselbe mit weißem Eisen ausgegossen.

Solche Walzen sollen genügende Festigkeit innen und Härte außen zeigen und dabei auch frei von allen Unebenheiten (Luftblasen und körnige Stellen) an der Oberfläche bleiben. (Vgl. Wheeldon, *1866 183 269.)

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