Titel: Anti-Kesselstein von Meyn und Comp.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 222/Miszelle 3 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj222/mi222mi04_3

Anti-Kesselstein von Meyn und Comp.

40 Proc. Ersparniß für Dampfkesselbesitzer. Patentirte Composition zur vollständigen Beseitigung und gegen Neubildung des Kessel- oder Wassersteins in Dampfkesseln oder Locomotiven. Antikesselstein. Durch die Anwendung dieser Composition wird der in Dampfkesseln und Locomotiven lagernde Kessel- oder Wasserstein vollständig gelöst, jede Neubildung desselben vermieden, jeder Explosionsgefahr vorgebeugt und 30 bis 40 Proc. an Brennmaterial erspart. Lieferungsgeschäft für Eisenbahn- und Fabrikbedarf von Meyn und Comp. in Berlin O. Raupachstr. 7. – So lautet der Titel einer mittels Rundschreiben von der Firma Meyn und Comp., deren „Specialität“ angeblich patentirter Antikesselstein ist, versendeten Broschüre.

In derselben wird zunächst die Entstehung des Kesselsteins zu erklären versucht, dann werden die Nachtheile desselben und die Mittel dagegen besprochen. Geradezu komisch ist in dieser, übrigens sehr mangelhaften Darstellung die Warnung vor verschiedenen Geheimmitteln, z.B. Hallogenin, Katalan u.s.w. „Nach jahrelangen Bemühungen und Versuchen ist es uns gelungen, der Industrie ein Mittel gegen den Kesselstein zu übergeben“ . . . Dieses Mittel ist nun das früher von Marohn vertriebene Gemisch von Chlorbarium, Salmiak und Eisenoxyd. Es scheint die neuliche Besprechung dieses Mittels (1876 220 262) 221 92) nicht ohne Einfluß auf diesen Namenwechsel gewesen zu sein.

F.

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