Titel: Zur Fabrikation der Ammoniaksoda.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1876, Band 222/Miszelle 10 (S. 590)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj222/mi222mi06_10

Zur Fabrikation der Ammoniaksoda.

Ueber die Fabrikation der Soda mittels Ammoniak wurden bereits von R. v. Wagner (1873 209 282) 1876 222 77. 370), Bauer (1874 212 143) und List (1874 212 507) umfassendere Mittheilungen gemacht. P. Hanrez (Revue universelle, 1876 p. 454) gibt nun ebenfalls einen kurzen geschichtlichen Ueberblick über die Entwicklung dieser Industrie, welcher jedoch nichts wesentlich Neues enthält, und theilt schließlich eine Analyse der nach Solvay hergestellten Soda mit. Dieselbe bestand aus:

Natriumcarbonat 99,4385
Chlornatrium 0,21
Kieselsäure und Kohle 0,04
Eisenoxyd 0,0015
Thonerde und Kalk Spur
Wasser 0,31
––––––
100,00.

Hanrez glaubt, daß diese Soda namentlich für die Glasfabrikation von Werth sei, wegen ihres geringen Eisengehaltes. –

In der Ultramarinfabrikation scheint sie, wohl wegen ihrer voluminösen Beschaffenheit, nur wenig Anwendung zu finden.

F.

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