Titel: [Luppenquetsche von Edmund Suckow.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225 (S. 327)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/ar225100

Luppenquetsche von Edmund Suckow in Buffalo, N.-Y., Nordamerika.

Mit einer Abbildung auf Taf. IV [a/4].

Die Einrichtung besteht, wie aus der Skizze Figur 17 ersichtlich, aus drei conischen Walzen, von welchen die beiden untern neben einander liegenden A glatt sind, während die darüber liegende A₁ mit spiralförmigen Einkerbungen auf der ganzen Oberfläche versehen ist. Die vorspringenden Rippen der Spiralen sind scharfkantig und nehmen vom dünnen zum dicken Walzenende an Höhe ab; ihre eine Seite steht fast senkrecht auf der Walzenachse. Unter den drei Walzen befindet sich die am Ende ebenfalls spiralförmig eingedrehte Spindel F, welche das Herabfallen sich etwa loslösender Theile der Luppe verhindert. Die aus dem Ofen kommende Luppe wird in den Rumpf H gelegt, rollt von da zwischen die Walzen und wird durch die Spirale in einen immer enger werdenden Raum vorgeschoben, den sie bei Q herabfallend verläßt. Die Oberwalze ist am dicken Ende durch die Schraube R in ihrem Lager fixirt; am andern Ende dagegen erlaubt die Vorrichtung bei P dem Walzenlager eine Verticalbewegung innerhalb gewisser Grenzen, welche durch einen Zug mit der Hand am Hebel N unterstützt werden kann. Diese Bewegung ist nothwendig, um bei Aufgabe von Luppen verschiedener Form und Dicke Störungen im Betrieb zu vermeiden. Sämmtliche Walzen sind hohl gegossen und werden durch Wasserströme gekühlt, welche bei 8 ein- und bei S₁ austreten. Dis Einkerbungen der Walze haben den Zweck, das Kneten der Luppe und damit das Ausquetschen der Schlacke zu befördern. Die Luppe kommt als abgestumpfter Kegel aus der Quetsche heraus, dessen Dicke durch die Abstände der Walzen von einander bestimmt wird und dessen Länge je nach dem Gewicht verschieden ist. (Vgl. Robertson's Luppenquetschwalzwerk, * 1873 207 128.)

–r.

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