Titel: Ueber die Siliciuration der Platinmetalle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 15 (S. 108)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi01_15

Ueber die Siliciuration der Platinmetalle.

Platin, in einem mit Holzkohle ausgefütterten Thontiegel geschmolzen, erscheint nach dem Erstarren bekanntlich krystallinisch und läßt sich leicht pulverisiren. Boussingault (Comptes rendus, 1876 t. 82 p. 591) zeigt, daß Platin beim Schmelzen mit Kieselsäure haltiger Kohle oder in einem mit Kohle gefütterten Thontiegel 2,2 bis 5,9 Proc. Silicium aufnimmt, Iridium 3,7 bis 7,0, Palladium 3,4 und Ruthenium 2,1 Proc.; Kohle wird von diesen Metallen nicht aufgenommen.

Weitere Versuche zeigten, daß beim heftigen Glühen von Kohle mit Kieselsäure diese theilweise reducirt wird; bei sehr hoher Temperatur verflüchtigt sich das gebildete Silicium und wird von einem über das glühende Gemenge gehaltenen Platinblech aufgenommen.

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