Titel: Untersuchung von Bienenwachs auf Verfälschungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 20 (S. 109)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi01_20

Untersuchung von Bienenwachs auf Verfälschungen.

Die jetzt häufig vorkommende Verfälschung des gelben Bienenwachses mit Harz ist, selbst wenn dieselbe nur 1 Proc. beträgt, nach E. Schmidt (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1877 S. 837) schnell und sicher auf folgende Art nachzuweisen. 5g des zu untersuchenden Wachses werden in einem Kolben mit der 4 bis 5fachen Menge roher Salpetersäure (spec. Gew. 1,32 bis 1,33) zum Sieden erhitzt und eine Minute lang darin erhalten; hierauf fügt man ein gleiches Volum kaltes Wasser und unter Umschütteln dann so viel Ammoniak hinzu, bis die Flüssigkeit stark danach riecht. Gießt man hierauf die alkalische Flüssigkeit von dem ausgeschiedenen Wachs in ein cylindrisches Gefäß, so besitzt dieselbe bei reinem Wachs nur eine gelbe Farbe, bei Wachs, welches mit Harz verfälscht ist, in Folge der entstandenen Nitroproducte, dagegen eine mehr oder minder intensive rothbraune Färbung.

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