Titel: Einfluß des Eisenvitriols und der Carbolsäure auf das Wachsthum der Pflanzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 11 (S. 211)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi02_11

Einfluß des Eisenvitriols und der Carbolsäure auf das Wachsthum der Pflanzen.

Die Anwendung des Eisenvitriols und der Carbolsäure zum Desinficiren der Abortstoffe (1876 219 550) hat J. Neßler zu Versuchen veranlaßt über den Einfluß dieser Stoffe auf das Keimen der Samen und das Wachsen der Pflanzen (Wochenblatt des landwirthschaftlichen Vereins in Baden, 1876 S. 42). Wurde der Boden ziemlich trocken gehalten, so starben die Pflanzen schon ab, wenn auf 1700g Erde 0g,25 Eisenvitriol oder 0g,1 Carbolsäure zugesetzt wurde. Im feuchten Boden vertrugen die Pflanzen bis 2g Eisenvitriol und 0g,5 Carbolsäure ohne Schaden. Bei einer gleichmäßigen Vertheilung des Düngers, welche übrigens auch aus anderen Gründen erforderlich ist, sind diese Desinfectionsmittel für den Ackerbau also unschädlich.

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