Titel: Wasserdichtmachen von Geweben und von Leder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 23 (S. 312)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi03_23

Wasserdichtmachen von Geweben und von Leder.

Nach dem englischen Patente von Christy werden die Gewebe mit einer aus 80 Th. essigsaurer Thonerde und 8 Th. isländischem Moose in 912 Th. Wasser bereiteten Lösung behandelt.

Requa (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1877 S. 415) empfiehlt folgendes Gemisch:

Zerquetschter Kautschuk 12k
Benzin 18l,2
Kreide 30k
Zinkoxyd 10
Asphalt 4
Lampenruß 4
Schwefel 1.

Diese Masse wird auf dem Gewebe ausgebreitet und dieses dann bei 2at Druck der Einwirkung von Wasserdampf ausgesetzt.

Leder wird nach Yates (englisches Patent) wasserdicht gemacht durch Behandeln in luftverdünnten Gefäßen mit einer heißen Mischung von 1k Mennige und 27l Leinöl.

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