Titel: Blitzableiter im Alterthum.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 5 (S. 304)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi03_5

Blitzableiter im Alterthum.

Talmud, Tosefta Sabbath VII, Ende, findet sich nach einer Mittheilung von Munk (Annalen der Physik und Chemie, 1877 Bd. 1 S. 320) folgende Angabe: „Wer ein Eisen stellt zwischen Geflügel übertritt das Verbot der Nachahmung heidnischer Sitten; zum Schutze vor Blitz und Donner ist dieses jedoch zu thun erlaubt.“ Hiernach hat man bereits im 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr. den Einfluß des Blitzes auf Metalle, ja eine ähnliche Einrichtung wie die der Franklin'schen Blitzableiter gekannt.

Auch die Aegypter scheinen sich schon der hohen, an ihren Spitzen mit Kupfer beschlagenen oder vergoldeten Mastbäumen neben den Pylonenflügeln oder am Propylon der Tempel als Blitzableiter bedient zu haben: „im Abwehren des Unwetters, dieses, des Himmels“, oder „um zu brechen das aus der Höhe kommende Unwetter“.

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: