Titel: Bestimmung der absorbirten Kalkerde in der Knochenkohle mittels Salmiak.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 225/Miszelle 15 (S. 516–517)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj225/mi225mi05_15

Bestimmung der absorbirten Kalkerde in der Knochenkohle mittels Salmiak.

Nach dem Vorschlage von H. Hager soll man zur Bestimmung des absorbirten Kalkes 10g zerriebener Knochenkohle mit etwa 60cc Wasser und 5 bis 6g Salmiak so lange in einem Destillirkolben, dessen Vorlage 6cc Normalschwefelsäure enthält, kochen, bis 40cc überdestillirt sind. Durch Titration findet man die Menge des übergegangenen Ammoniumcarbonates und daraus die des zersetzten Kalkes.

E. Mategczek (Zeitschrift des Vereines für Rübenzuckerindustrie des deutschen Reiches, 1877 S. 120) zeigt nun, daß schon beim Kochen etwas Salmiak zersetzt |517| wird, daß aber namentlich nie eine dem vorhandenen Calciumcarbonat entsprechende Menge Ammoniak übergeht, das Verfahren also ungenau ist.

Die Wiederbelebung der Knochenkohle mittels Ammoniak oder Salmiak ist dagegen noch den Versuchen des Verfassers empfehlenswerth da die so behandelte Kohle sich durch große Reinheit auszeichnet.

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