Titel: Stockwell's Zündvorrichtung für Gasflammen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226 (S. 362)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/ar226094

Stockwell's Zündvorrichtung für Gasflammen.

Mit Abbildungen im Text und auf Taf. VIII [a/3].

An Orten, wo der Gebrauch von Zündhölzchen lästig und feuergefährlich, oder wo der Brenner in unbequemer Höhe angebracht ist, empfiehlt sich die von dem Amerikaner Stockwell patentirte Zündvorrichtung wegen ihrer Einfachheit und Billigkeit.

Textabbildung Bd. 226, S. 362

Um den im Hahnkegel C eingeschraubten Zapfen m ist das Papierband n mit den Zündpillen o gerollt und letzteres aus der mittels Schieber e' verschließbaren Kapsel e bis zur Brenneröffnung herausgeführt. Beim Oeffnen des Hahnes wird zunächst durch die Schaltklinke I, auf welcher die Schlagfeder H anliegt, das Papierband um eine Zündpille vorwärts geschoben, die Schlagfeder zurückgedrängt und dadurch gespannt, bis bei völliger Oeffnung des Hahnes die Schlagfeder an der Schaltklinke I abfällt, die oberste Zündpille nächst der Brenneröffnung und dadurch das ausströmende Gas sich entzündet. Die Flamme kann nun wie gewöhnlich durch Drehen des Hahnes regulirt werden. Dreht man aber den Hahn ganz zurück, so geht die Schaltklinke I leer (d.h. ohne das Papierband zu verschieben) herab und legt sich in der tiefsten Lage wieder so unter die Schlagfeder, daß bei der nächsten Hahndrehung zur Entzündung der Flamme der beschriebene Vorgang sich wiederholt.1)

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Solche selbstzündende Brenner führt Theodor Pfitzmann in Leipzig und Dresden zum Preis von 6 M. das Stück mit 360 Zündungen. Zündrollen für je 120 Zündungen kosten einzeln 30 Pf.

Die Red.

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