Titel: Prüfung von Indicatorfedern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 1 (S. 103–104)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi01_1

Prüfung von Indicatorfedern.

Zur Prüfung von Indicatorfedern empfiehlt Professor Böck in einer interessanten Abhandlung (im Berg- und hüttenmännischen Jahrbuch, 1877 S. 36 ff.) über die Wannieck-Köppner'sche Flachschiebersteuerung (* 1876 221 492), den Indicator sammt einem Quecksilber-Manometer auf einem gemeinsamen Rohre aufzuschrauben und dieses dann mit einem Dampfkessel zu verbinden. Durch entsprechende Drosselung lassen sich dann allmälig verschiedene Spannungen hervorbringen, welche am Quecksilber-Manometer abgelesen und auf der Papiertrommel des Indicators, der man von Hand eine Drehung ertheilt, durch einen Strich bezeichnet werden. Mittels der |104| so entstehenden Scale läßt sich der Indicatormaßstab auf seine Genauigkeit prüfen, eventuell das Diagramm entsprechend corrigiren.

Dies erscheint als die einzig verläßliche Prüfung der Federn, da sie thatsächlich unter gleichen Umständen wie bei der Functionirung des Instrumentes erfolgt; sie wird aber dennoch (wohl wegen ihrer Umständlichkeit) fast nie angewendet. Wenn man sich aber hierzu eines Quecksilber-Manometers mit verkürzter Scale bedient, wird die Manipulation ganz einfach.

Fr.

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