Titel: Ueber Schlackenwolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 5 (S. 105–106)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi01_5

Ueber Schlackenwolle.

Schlackenwolle aus Schlacke vom Hohofen Nr. 1 der Albrechtshütte in Tizynietz am 7. October 1875 hatte nach einem Bericht der Verwaltung in Teschen (Technische Blätter, 1877 S. 120) folgende Zusammensetzung:

Kieselsäure 40,84
Thonerde 8,27
Eisenoxydul 0,63
Manganoxydul 3,42
Kalk 34,25
Magnesia 8,98
Schwefelcalcium 2,95 (entspr. 1,31 Proc. Schwefel)
–––––
99,34.

Leitet man einen langsamen Strom trockner oder feuchter Zimmerluft durch eine lange Schicht Schlackenwolle, so läßt sich auch bei sehr langer Einwirkung in der austretenden Luft kein Schwefelwasserstoff nachweisen (vgl. 1876 221 284). Ein |106| Strom von reiner, feuchter Kohlensäure bewirkt sehr bald eine deutliche Reaction auf Schwefelwasserstoff, ein Strom von ausgeathmeter Luft mit 3 bis 4 Proc. Kohlensäure gibt eine solche Reaction erst nach längerer Einwirkung. Die Zersetzung des Schwefelcalciums in der Schlackenwolle durch die atmosphärische Luft ist hiernach nur unbedeutend.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: