Titel: Thoré's neues Saccharimeter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 20 (S. 216)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi02_20

Thoré's neues Saccharimeter.

Der Haupttheil desselben ist eine sehr dünne, planparallele Gypsplatte, die aus einem Zwillingskrystalle geschnitten ist. Sie wird zwischen zwei parallele Glasplatten mit Canadabalsam eingeschlossen und so auf ein rundes Diaphragma befestigt, daß dasselbe von der Zwillingsebene halbirt wird. Das polarisirende Nicol wird so gestellt, daß sein Hauptschnitt einen Winkel von 45° mit der betreffenden Ebene bildet. Stellt man dann das analysirende Nicol senkrecht zu ersterem, so erscheinen beide Hälften des Gesichtsfeldes gleich gefärbt, es ist dies die Nulllage. Eine kleine, kaum 20 Minuten betragende Drehung dieses Nicols genügt, um die Gleichheit verschwinden zu lassen. Hat man die Nulllage bestimmt und schaltet dann zwischen die betreffende Glasplatte und das analysirende Nicol die drehende Substanz ein, so muß man das letztere um eine bestimmte Anzahl Grade, die gleich der zu bestimmenden Drehung der Polarisationsebene sind, drehen, damit wieder beide Hälften gleich gefärbt erscheinen. (Nach Les Mondes, 1877 t. 42 p. 587, durch Beiblätter zu Poggendorff's Annalen, 1877 S. 471.)

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