Titel: Ueber Herstellung von Ferromangan im Hohofen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 5 (S. 323)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi03_5

Ueber Herstellung von Ferromangan im Hohofen.

Im Anschluß an die Notizen von Ward (S. 53 d. Bd.) wies F. Valton in einer Mittheilung an das American Institute of Mining Engineers auch auf Resultate hin, welche zu gleicher Zeit an anderen Orten in der Darstellung von Ferromangan erzielt worden waren.

Vor dem J. 1870 konnte man in Hohöfen nur Eisen mit 8 bis 10 Proc. Mangangehalt erblasen. Auf einer Reise in Schweden, im J. 1871, überzeugte sich Valton davon, daß auf den Schißhyttan-Werken regelmäßig Spiegeleisen mit 18 Proc. Mangangehalt hergestellt wurde. Auf der Wiener Ausstellung 1873 hatten die Lava and Jauerburg Werke in Carniola Ferromangan mit 33 Proc. Mangangehalt. Denselben Werken war es sogar gelungen, ein 45proc. Product herzustellen.

Im J. 1875 versuchten verschiedene französische Werke die Darstellung von Ferromangan im Hohofen mit vollständigem Erfolg. Auf der Ausstellung zu Philadelphia 1876 befand sich sogar 60proc. Ferromangan aus den Hohofenwerken von St. Louis bei Marseille. Die Gesellschaft von Terrenoire hatte ebendaselbst 75proc. Ferromangan und brachte aus den dazu verwendeten Erzen 70 Proc. des Mangangehaltes zur Verwerthung. Ihr Product war keineswegs zufällig erzeugt, sondern eine seit lange eingeführte Handelswaare.

–r.

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