Titel: Zahnräder mit Kautschukbuffern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 6 (S. 323)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi03_6

Zahnräder mit Kautschukbuffern.

Um Brüche der Transmissionsräder, welche Stößen ausgesetzt sind, zu vermeiden, wurde von Delinière die Anwendung von Kautschukbuffern ersonnen. Solche werden, zwischen Kraft und Widerstand eingeschaltet, zur Uebertragung der Kräfte benutzt und nehmen vermöge ihrer Elasticität die lebendige Kraft der Stöße in sich auf. Zur Anbringung dieser Buffer besteht das Zahnrad aus zwei mit Armen und Naben versehenen Kränzen, welche ein ringförmiges Gehäuse bilden. Der eine der beiden Kränze ist außen glatt und sitzt auf der Transmissionswelle fest aufgekeilt; der zweite dagegen trägt außen die Verzahnung und sitzt lose auf der Transmissionswelle. In dem ringförmigen Gehäuse, welches diese beiden Kränze mit einander bilden, besitzt jeder derselben so viele Vorsprünge als Arme vorhanden sind, und zwischen je zweien dieser Vorsprünge, welche von einem bis zum andern Kranze reichen, ist ein Kautschukbuffer eingelegt. Die Uebertragung der Kraft erfolgt daher von dem losen Zahnkranze zuerst auf sämmtliche Kautschukbuffer und durch diese auf den festen Kranz, bezieh. auf die Transmissionswelle. (Nach der Revue industrielle, September 1877 S. 368.)

J. P.

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