Titel: Elektrische Weichenstellungscontrole.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 3 (S. 429–430)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi04_3

Elektrische Weichenstellungscontrole.

Zur Controle der richtigen Stellung von Weichen, welche aus größerer Entfernung (über 50m) gestellt werden, hat Henri Lartigue auf der französischen |430| Nordbahn elektrische Contacte angewendet, von denen innerhalb 18 Monaten 80 ausgeführt wurden, während mehrere auf der Ringbahn, in Bercy, seit August 1875 in Thätigkeit sind. Jede Weichenzunge wirkt, sobald sie an die Schiene fest anschließt, auf einen Stift und bringt durch diesen eine Platte mit einem Quecksilbernäpfchen in eine geneigte Stellung, bei welcher das eine der in das Näpfchen hineinreichenden Platinstäbchen nicht mehr in das Quecksilber eintaucht. Bei richtiger Stellung liegt stets eine Zunge nicht an und der Stromkreis in einer Controlklingel ist offen; bei Umstellung der Weiche kommen beide Näpfchen in die horizontale Lage und die Klingel läutet, aber nur vorübergehend, weil gleich darauf die eine Zunge sich anlegt. Die Näpfchen nebst den übrigen zum Contact gehörigen Theile sind durch eine Kapsel gegen die Witterung geschützt. (Nach dem Moniteur industriel belge, März 1877 S. 93.)

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