Titel: Ailhaud's telegraphischer Gegensprecher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 4 (S. 430)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi04_4

Ailhaud's telegraphischer Gegensprecher.

Das Gegensprechen auf Unterseekabeln gelingt um so besser, je mehr die mit benutzte künstliche Linie dem Kabel selbst in Bezug auf Widerstand und Capacität gleicht. Ailhaud bemühte sich diese Uebereinstimmung beider durch andere Mittel in gewissem Grade entbehrlich zu machen. Den Empfänger legt er in die Diagonale der Wheatstone'schen Brücke; der einen der beiden nach dem Taster hin liegenden Seiten der Brücke fügt er einen Condensator und einen regulirbaren Widerstand bei, zwischen das die dritte Seite bildende Kabel und den betreffenden Endpunkt der Diagonale schaltet er (wie schon Muirhead) einen regulirbaren Widerstand; die vierte Seite bildet er aus einem Widerstand und einem Satz Kondensatoren und legt beide einerseits an den andern Endpunkt der Diagonale, anderseits an Erde; hauptsächlich aber gibt er dem Empfänger eine zweite, entgegengesetzte Umwicklung, welche von einem Endpunkte der Diagonale – von welchem, darüber entscheidet der Versuch – ausgeht, ebenfalls einen regulirbaren Widerstand neben sich eingeschaltet enthält und nach der einen Platte eines dritten Condensators führt, dessen andere Platte zur Erde abgeleitet ist. (Nach Engineering, Juli 1877 S. 74.)

E–e.

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