Titel: Neuer Hobelmaschinenständer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 2 (S. 549–550)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi05_2

Neuer Hobelmaschinenständer.

Die Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei von Billeter und Klunz in Aschersleben baut in neuester Zeit Hobelmaschinen nach Heinr. Billeter's Patent, welche sich von den gewöhnlichen, bisher allgemein gebräuchlichen Hobelmaschinen dadurch unterscheiden, daß nicht zwei oben durch ein Querstück verbundene Ständer zum Tragen des Quersupportes vorhanden sind, welche den Arbeitsraum begrenzen, sondern nur ein einziger Ständer an der Antriebseite der Maschine aufgestellt ist, |550| welcher dem daran vertical verstellbaren freitragenden Quersupporte zur Führung und Stützung dient. Dadurch ist der Arbeitsraum nur einseitig und zwar gegen die Antriebseite zu begrenzt. In Fällen, wo an sehr breiten Gegenständen nur schmale Flächen zu hobeln sind, ist hiermit eine sehr zweckmäßige und billige Werkzeugmaschine geboten. Aber auch sonst besitzt diese Ständeranordnung bei Hobelmaschinen bedeutende Vortheile gegenüber Shapingmaschinen und Grubenhobelmaschinen und gewährt in allen Fällen die Möglichkeit zur vollen Bearbeitung doppelt so breiter Flächen, als die Ausladung des Quersupportes bedingt. Uebrigens kann auch jede bereits bestehende Hobelmaschine ohne besondern Kostenaufwand mit diesem neuen patentirten Hobelmaschinenständer versehen werden.

J. P.

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