Titel: Die gewöhnlichen Centrifugalregulatoren; von Ingenieur L. Zehnder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 1 (S. 640)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi06_1

Die gewöhnlichen Centrifugalregulatoren; von Ingenieur L. Zehnder.

In der Abhandlung gleichen Titels, Bd. 225 S. 1 ff. ist bei der Besprechung des pseudoparabolischen Regulators S. 8 Z. 20 bis 5 von unten eine Stelle enthalten, zu welcher der Verfasser nachstehende Ergänzung und theilweise Berichtigung einsendet: „Daß dieser Regulator, in den richtigen Grenzen benutzt, wirklich brauchbar ist, läßt sich leicht aus folgender Ueberlegung erkennen. Mit Wachsen der Abscisse (x) nimmt auch der Krümmungsradius (ρ) stetig zu. Bewegt sich also ein Punkt aus dem Krümmungskreis, statt auf der Parabel, nach größeren Abscissen, so gelangt er ins Innere derselben Parabel, seine Tangente dreht sich viel rascher als die entsprechende Parabeltangente gegen eine der Y-Achse parallelen Lage; er erreicht sonach immer stärker ansteigende, also größeren Tourenzahlen entsprechende Parabeln; bewegt er sich aber in Richtung der abnehmenden Abscissen, dann dreht sich seine Tangente langsamer als die entsprechende Parabeltangente, er gelangt demnach wiederum auf größeren Tourenzahlen entsprechende Parabeln. Benutzt man also diesen Regulator vom Ausgangspunkte an aufwärts, dann erfüllt er vollständig die an ihn gestellten Bedingungen, ist somit brauchbar. Nähme man als Regulatorpendellänge einen größern als den Krümmungsradius, dann würden zu dessen höheren Stellungen für Gleichgewicht kleinere, zu den tieferen Stellungen aber größere Tourenzahlen gehören; ein solcher Regulator würde also vollständig unbrauchbar sein. Wird hingegen die Pendellänge kleiner gemacht als der Krümmungsradius, dann entsprechen höheren Lagen größere, tieferen Lagen geringere Tourenzahlen, letzteres aber nur bis zu einer gewissen Grenze“.

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