Titel: Elektrisches Licht auf Schiffen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1877, Band 226/Miszelle 6 (S. 642)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj226/mi226mi06_6

Elektrisches Licht auf Schiffen.

Der Dampfer Faraday wurde, während er bei Gravesend vor Anker lag, mittels einer Siemens'schen dynamo-elektrischen Lichtmaschine beleuchtet, welche ein Licht von 4000 bis 6000 Normalkerzen gab. Diese Maschine wurde von einer besondern Dampfmaschine an Bord getrieben, welche, während das Licht leuchtete, etwa 3e verbrauchte. Die Siemens'sche Lampe befand sich an der Uferseite der Brücke, so daß das Ufer beleuchtet wurde und nach dem Faraday gehende Boote ganz sicher waren. In einer Entfernung von über 400m konnte man im Lichte Geschriebenes bequem lesen. Auf See wird die Lampe an der Mastspitze befestigt und macht so das Schiff nicht nur andern Schiffen besser sichtbar, sondern läßt auch vom Schiff aus entfernte Gegenstände deutlicher erkennen und gestattet bei Nacht die verschiedensten Arbeiten an Bord. (Nach dem Telegraphic Journal, 1877 Bd. 5 S. 245. Vgl. 1876 221 283.)

E–e.

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