Titel: Zur Kenntniſs der Kesselsteinbildungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 4 (S. 89)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi01_4

Zur Kenntniſs der Kesselsteinbildungen.

Nach A. Klaus (Organ für Rübenzuckerindustrie der österreichisch-ungarischen Monarchie, 1878 S. 39) hatte ein Kesselstein folgende Zusammensetzung:

Wasser 2,87
Organische Stoffe 8,71
Kieselsäure 2,27
Eisenoxyd 0,44
Thonerde 4,68
Schwefelsaurer Kalk 16,73
Kohlensaurer Kalk 6,50
Aetzkalk 23,42
Kohlensaure Magnesia 32,89
Chlor Spuren
––––––
98,51.

Das betreffende Speisewasser enthielt in 1l:

Organische Stoffe 235mg
Kieselsäure 3
Schwefelsäure 139
Chlor 3
Eisenoxyd und Thonerde 6
Kalk 95
Magnesia 97
Gebundene Kohlensäure und Alkalien 28.

Die Angabe, daſs der Kesselstein Aetzkalk neben kohlensaurer Magnesia enthalten habe, erscheint unwahrscheinlich; die Berechnung auf Magnesia und kohlensauren Kalk dürfte richtiger sein.

F.

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