Titel: Ueber den Pollucit und Petalit von Elba.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 10 (S. 188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi02_10

Ueber den Pollucit und Petalit von Elba.

Vor 30 Jahren nannte Breithaupt zwei äuſserlich quarzähnliche Mineralien von Elba „Kastor“ und „Pollux“. Jener wurde dann von G. Rose und von Des Cloizeaux als „Petalit“ erkannt, der Pollux jedoch, den man besser Pollucit nennt, sollte nach Plattner's Untersuchung, die indessen unvollständig blieb, ein Silicat von Thonerde., Kali und Natron sein. Nach C. Rammeisberg (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1878 S. 194) ist der Pollucit, wie nachfolgende Analyse (I) zeigt, ein sehr reiches Cäsiummineral; der Petalit hatte dagegen die Zusammensetzung (II):

I II
Kieselsäure 48,15 Kieselsäure 78,07
Thonerde 16,31 Thonerde 17,35
Casiumoxyd 30,00 Lithion 2,77
Kali 0,47 Natron 1,04
Natron 2,48 Kali 0,43
Wasser 2,59 Gluhverlust 0,34
–––––– ––––––
100,00. 100,00.
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